Freie Software und alte Hardware

Frank Lanitz frank at frank.uvena.de
Fr Nov 7 07:58:30 UTC 2014


Am 01.11.2014 um 20:52 schrieb Thomas Koch:> Das Argument, dass neure
Hardware Energiesparender sei zählt evtl. genauso
> wenig wie bei Autos: Die Vermeidung der Herstellung eines Autos /
Computers
> schlägt in der Energiebilanz jeden Effizenzgewinn.

Da würde mich tatsächlich mal die Energiebilanz einer z.B. CPU
interessieren. Dazu habe ich aber leider nichts gefunden. Nimmt man z.B.
eine AMD CPU dann wurden (evtl. noch werden) in Dresden geätzt und dann
nach Malaysia zum ins Gehäuse packen geschickt. Abgesehen davon, dass
die Siliziumwaferherstellung mit dem Schmelzen von Silizium nicht
unbeidngt Energieschonend ist, ist der Transport ja sicher auch nicht
per Drechen realisiert.

Auf der anderen Seite sehe ich halt, dass mein alter X2 irgendwie 100W
unter Last zieht, wobei ein neuer für die gleiche Aufgabe vielleicht 25W
oder weniger braucht. Schon allein, weil er öfter sich schlafen legen
kann. Bei 8h täglicher Nutzung sind das irgendwie 600W. Auf ein normales
Arbeitsjahr hochgerechnet sind das bei ca. 200 Arbeitstagen halt auch
irgendwie 120 Kilowattstunden. Zugegeben, recht übertriebenes Beispiel.

Aber es wäre ja schon spannend zu sehen, wo da sozusagen der Break-Even
liegt.

Gruß Frank

P.S. Für Solarzellen habe ich mal vor langen Jahren, als es gerade so
angefnagen hat im Mainstream gelesen, dass der Break-Even für die
Energieausbeute hinter der durchschnittlichen Lebenszeit liegt. Das
dürfte sich massiv geändert haben inzwischen, schon allein da die
Effizienz der Dinger sich verdoppelt oder dreifacht hat.

-------------- nächster Teil --------------
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