Freie Software in NGOs / NPOs | war: Re: FoeBud nutzt proprietäre Software (Re: "Basisdemokratie und Ehrenamt sind keine Allheilmittel. " von Leena.de)

micu micuintus at gmx.de
Fr Apr 22 16:50:46 UTC 2011


Hallo Matthias,

On Thursday 21 April 2011 15:18:33 Matthias Kirschner wrote:
> Ich werf mal das hier in den Raum und warte auf Kommetare ;)

bezieht sich das jetzt auf das, was darunter steht oder darüber? :P 


> Der Nachteil bei Non-Profits ist oft: Die haben nicht viel Geld.
> Migrationen kosten erst mal Geld.  Non-Profits werden oft nicht so
> viel Geld haben, wie Unternehmen um Freie Software verbessern zu
> lassen.

Dass sie nicht viel Geld haben, könnte aber aber auch ein Vorteil bei 
NPOs sein. ;) Denn ich denke schon, dass man mit freier Software auch 
Geld sparen kann, wenn man das will — zumindest mittel- oder 
langfristig. Aber es braucht natürlich erst mal eine 
»Aktivierungsenergie«. 

Allerdings denke ich, dass diese Aktivierungsenergie bei vielen NGOs im 
Vergleich zu Firmen oder öffentlichen Einrichtungen deutlich geringer 
ausfallen dürfte, da sie oft einfach nicht so groß sind und (noch) nicht 
so viel Infrastruktur aufgebaut haben bzw. nicht so viele externe 
Abhängigkeiten haben (übergeordnete Organisationen, an deren MS-
Exchange-Gedöhns sie hängen, usw.).

Außerdem wäre es ja auch schon mal gut, wenn themenverwandte wie 
themenfremde NGOs über freie Software informiert sind.

In diesem Sinne finde ich es spitze, dass Leena da beim FoeBuD in 
theoretischer wie in praktischer Hinsicht Vorstöße macht und hier auch 
über eine bessere Kooperation zwischen FSFE und FoeBuD nachgedacht 
wurde. 

Vielleicht schreibe ich ja mal einen FS-Artikel für die Mitteilungen der 
Humanistischen Union… ;)

Greetz
micu
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